Ein Zwischenspeicher sorgt dafür, dass trotz Rate-Limit weiterhin unkompliziert Zugriffe auf Dockerhub möglich sind. Das erfordert nur eine kleine Konfiguration.
Nach außen treten die Rechner der FAU – technisch bedingt (NAT) – mit wenigen IP-Adressen auf. Das ist sinnvoll, da dies die Sicherheit erhöht. Allerdings führt es manchmal auch zu Schwierigkeiten, wie zum Beispiel aktuell im Falle von Docker. Docker ist eine Art App-Store für Entwickler, von dem diese sich sogenannte Images für Applikationen ziehen können (pull). Seit 01. April 2025 gilt für Zugriffe über sogenannte Pulls bei Dockerhub ein Rate-Limit. An der FAU laufen jedoch unterschiedliche Docker-Instanzen, mit denen auf die Docker-Repository zugegriffen wird, um Images herunterzuladen. Damit hat die FAU insgesamt eine Vielzahl von Zugriffen auf Docker, was nun zu Problemen führen wird.
Damit Probleme umgangen werden und für FAU-Nutzende trotzdem ein schneller Zugriff auf Images möglich bleibt, hat das RRZE eine einfache Lösung parat: Mit einem sogenannten Dockerhub-Mirror werden Images zwischengespeichert und stehen somit schnell zur Verfügung. Alles, was nicht im Cache gespeichert ist, wird über einen bezahlten, unlimitierten Account bezogen.
Dies erfordert nur eine kleine Konfiguration, um auf die Nutzung des Mirrors umzustellen. Eine Anleitung zur Konfiguration gibt es auf den RRZE-Seiten.
Wer an der FAU eigene Docker-Instanzen betreibt, muss sein Limit eigenverantwortlich im Blick behalten. Das RRZE empfiehlt die Umstellung auf den zentralen Dockerhub-Mirror.